SiTS - Über dieses Projekt


Über dieses Projekt

„SiTS“ ist ein Projekt mit dem Ziel, einen interaktiven, generell und global einsetzbaren Vokabeltrainer für sämtliche Gebärdensprachen der Welt zu erstellen.

Diese Software soll das Erlernen von Gebärdensprachen vereinfachen und somit eine der größten Barrieren im Umgang mit Hörgeschädigten verkleinern.

Dies wird dadurch erreicht werden, dass man mithilfe dieser Software Gebärden mit Feedback lernen kann, ohne einen Gehörlosen, Gebärdensprachdolmetscher oder eine andere gebärdensprachkompetente Person zu benötigen.

Dieses Feedback, also die Interaktivität der Software, ist eine neue Möglichkeit, welche bisher nicht vorhanden ist. Dies hätte ein große Vorteile, wenn man dies begleitend zu Gebärdensprachkursen nutzt. Auch ist es so möglich Gebärden lernen, wenn man nicht die Zeit und/oder die Möglichkeit hat, einen Gebärdensprachkurs zu besuchen.

Die Benutzung dieses Trainers, soll von überall aus möglich sein. Das System ist so ausgelegt, dass es möglich sein wird, jede Gebärdensprache in jeder Sprache zu lernen. Dies soll unter Zuhilfenahme jeder erdenklichen Hilfe vollzogen werden, um ein möglichst effektives Lernen zu ermöglichen.

Vorteilhaft ist es, unter anderem auch, für inklusive Schulen, da dort ein solches System als sinnvolle Beschäftigungen in Freistunden genutzt werden kann. So kann es, wenn dieses System genutzt wird, möglich sein die Gehörlosen SchülerInnen nicht nur gleich zu beschulen, sondern auch in die Kurse und Klassen, und somit zumindest in Teile der Gesellschaft, zu integrieren.

Ebenfalls ist geplant, dass es bestimmte Kurse für bestimmte Gruppen gibt. Dies ist erforderlich, um die Inklusion an Arbeitsplätzen voranzutreiben, denn hiermit können spezielle Wortfelder gezielt geübt werden (Beispiel: zu einem Team hörender Informatiker soll ein Gehörloser Informatiker kommen, da wäre es wichtig die Gebärden für diesen Bereich zu können).


Das Projekt entstand aus zwei Jugend Forscht Projekten von Jonas D. Stephan.

In dem ersten Projekt ging es darum, ein System zu erstellen, dass es ermöglicht, mit Hilfe von Ultraschall die genaue Position des Menschlichen Körpers festzustellen.

In dem Folgeprojekt wurde das im Vorprojekt konzipierte System dazu verwendet Gebärden zu erkennen, um sie mithilfe dieser Erkennung zu lehren. Da dieses Ultraschallsystem sehr aufwändig in der Benutzung war wurde beschlossen die Erkennungsart auf Videoerkennung umzustellen.

Derzeit ist das Team damit beschäftigt eine Förderung zu beantragen, um dieses System zu Marktreife zu bringen. Unterstützt wird es dabei unter anderem von Dr. Rudolf Henke (MdB) und Wolfgang Königs (Städteregionsrat Aachen).